Kulturlandschaft

Sundern-Samtholz-Brock e.V.

12. April 2025
von Redaktion
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in der Beelener Mark

Per Fahrrad und ausgerüstet mit Ferngläsern machte sich kürzlich eine Gruppe von 20 Personen, Mitglieder des Heimatvereins Clarholz und der Kulturlandschaft, auf den Weg in die Beelener Mark.

Unter der fachkundigen Leitung von Mechthild und Wilhem Gröver ging es zunächst  Richtung  Blinder Busch. Auf der Gräftenbrücke wurden die Teilnehmer von einem Graureiher begrüßt, im Blinden Busch wurden die Neuanpflanzungen der jungen und robusten Eichenbäumchen begutachtet. Vom Kreis gepflanzt, hat der Heimatverein die Pflege der jungen Bäume übernommen.  

Durch den Sundern ging es auf ausgewiesenen Wegen in die 148 ha große und 1985 als Naturschutzgebiet ausgewiesene Beelener Mark. Auf den großen zusammenhängenden Grünflächen gibt es viele z.T. stark gefährdete Vogel- Insekten-  und Pflanzenarten. Der  zunehmende Lebensraumverlust durch wachsende Flächenversiegelungen gefährdet in hohem Maß viele Arten.

Dazu gehört der Große Brachvogel, der mittels Fernglas gut beobachtet werden konnte. Im vergangenen Jahr konnten  17 Brutpaare   gezählt werden, aus deren Gelegen – es sind in der Regel 2 bis 5 Eier – 17 Jungvögel überlebten.

Interessant auch, dass einige Brachvögel in der Bretagne überwintern und bis zu 30 Jahre alt werdenkönnen.

Kiebitze, ein Rotmilan, ein Baumfalke, Grau-und Kanadagänse konnten ebenfalls gesichtet werden. Rohrweihe, Nachtigall, Waldohreule oder Neuntöter blieben hingegen  versteckt, sind aber in diesem einzigartigen Schutzgebiet ebenfalls anzutreffen –  sofern der Mensch sie in Ruhe lässt und die notwendigen Verhaltensregeln innerhalb dieses Naturschutzgebietes respektiert.

3. April 2025
von Redaktion
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Ein Dankeschön für die Schülerlotsen

Anfang letzter Woche fanden sich an der Hauptkreuzung in Clarholz (B64) und am Übergang Gütersloher Straße / Groppeler Straße frühmorgens einige Vertreter unseres Vereins ein mit einem kleinen Dankeschön im Gepäck.

Täglich nehmen dort viele Schülerinnen und Schüler ihren Weg zur Schule. Sie werden morgens und mittags von je einem Schülerlotsen über die Straßen geleitet  –  eine vorbildliche Aufgabe!

Seit Jahren leisten Herr Bernhard Scharpenberg in Clarholz und Herr Gerd Ostkamp in Herzebrock diesen  Einsatz – und das bei Wind und Wetter. Zufällig war am letzten Dienstag in der VZGS eine Lehrerfortbildung, Schüler waren also nicht zu sehen (s. Foto) – wohl aber der Schülerlotse, der wie immer seinen Dienst treu erledigt.

Jede Straße ist gefährlich, insbesondere für Kinder. Und die jüngst veröffentlichten Auswertungen zu Unfällen und Fahrverhalten auf Landes -und Kreisebene mahnen das zunehmend unfaire und rücksichtslose Verhalten im Straßenverkehr an. Da ist die Querungshilfe für Kinder so wichtig und sinnvoll. Mit Hilfe der Lotsen, die von der Gemeinde beauftragt sind, können die Schülerinnen und Schüler und auch ihre Eltern beruhigt die Kreuzungen passieren.

Mit einem Ortsgutschein Herzebrock-Clarholz und einem kräftigenden Vitamintrunk zollten wir den beiden Lotsen Respekt und Anerkennung für ihren Einsatz.

Die Überraschung war gelungen. Schade nur, dass es derzeit gerade einmal 2 Schülerlotsen sind, die diesen wertvollen Dienst in Herzebrock-Clarholz ausüben.

Schild im Stil eines Ortsschildes mit Aufschrift "B64n" durchgestrichen

20. Februar 2025
von Redaktion
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Fünf Bürgermeister gegen die Ausbaupläne der B51 und B64n

Auf Anregung der Bürgerinitiativen haben alle fünf Bürgermeister der betroffenen Kommunen entlang der B51 und B64 ein gemeinsames Schreiben an das Bundesverkehrsministerium verfasst, in dem sie die derzeitigen Ausbaupläne ablehnen und auf eine Revision der Planungen drängen. Dies zeugt von einer verantwortungsvollen Haltung der BM und des OB, die den Souverain ernst nehmen und richtungsweisend für eine zukunftsweisende Mobilitätspolitik eintreten. 

Bürgermeister Wolfgang Pieper aus Telgte schreibt dazu:

„Auch wenn die Forderungen und Formulierungen hier aufgrund der fünf beteiligten Kommunen und ihrer jeweils sehr unterschiedlichen Ausgangslage vor Ort etwas weich gewählt sind, hat das gemeinsame Schreiben von vier BM’s und einem OB durchaus ein politisches Gewicht. Es macht zudem klar, dass die vorliegende Planung in der Region abgelehnt wird und dass wir eine Revision des Projektes verlangen.“

Wir freuen uns über diesen wichtigen politischen Erfolg dieser konzertierten Aktion und hoffen natürlich auf größtmögliche Wirkung in Berlin beim noch amtierenden Minister Volker Wissing und seinem Nachfolger.

13. Januar 2025
von Redaktion
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Mitgliederversammlung 2025

Großes Thema war natürlich die B64n: rund 270 Einwendungen in Papierform sind zusammengekommen, diese werden von uns fristgerecht persönlich nach Detmold gebracht.

Der Kassenwart dankte den Mitgliedern für ihre Beiträge sowie den Anrainerinitiativen (G4), die einige der Kosten für Gutachten und Anwälte mit finanziert haben.

Turnusmäßig neu gewählt wurde der Vorstand, der sich jetzt wie folgt zusammensetzt:

Foto: Dagmar Schäfer

von hinten nach vorne: Arnold Greifenberg (1. Stellvertreter), Katja Zurbrüggen, Bernhard Weißerth
Helga Kießling, Cornelia Ertmer, Maike Feldmeier
vorne: Elisabeth Meier (1. Vorsitzende), Björn Klusekemper, George Jerominiek (Kasse)
ganz vorne: Margit Große-Hagenbock (Schriftführerin)

Nicht auf dem Foto: Eugen Lutzny (2. Vorsitzender)

23. November 2024
von Redaktion
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Apfelbaum gepflanzt

Am heutigen Samstag haben wir uns spontan zusammengefunden, um in der Nähe des Hofs Große Hagenbrock einen Apfelbaum zu pflanzen.

An der Bank, an der auf einer Seite mal ein Walnussbaum gepflanzt wurde. Auf der andern Seite steht jetzt das Apfelbäumchen, ein Geschenk der BI Neuwarendorf an uns!

Frei nach Martin Luther:
Und wenn morgen alles zu spät wäre – HEUTE machen wir weiter, heute pflanzen wir ein Apfelbäumchen.

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